So positiv wirkt sich Sport auf die mentale Gesundheit aus

Für viele ist Sport etwas, zu dem sie sich aufraffen müssen. Wer allerdings erst einmal die Laufschuhe geschnürt oder die Schweißperlen zum Laufen gebracht hat, berichtet häufig von einer positiven Energie. Trotz Anstrengung scheint sich Freude breitzumachen. Diese Wahrnehmung ist nicht zufällig, sondern lässt sich wissenschaftlich belegen. Sport macht tatsächlich glücklich und kann heilsame Wirkung im Kopf erzeugen. Statt Frust gibt es ein breites Lächeln, wenn die Sporteinheit vorbei ist. Wie jeder etwas für seine mentale Gesundheit durch ein wenig Sport tun kann, verrät nachfolgender Text.


Fitness für Körper und Seele: So reagiert unser Körper auf Bewegung

Es gibt verschiedene Trainingsansätze, die nahezu jeden Körper in Form bringen. Wer überwiegend sitzende Tätigkeiten ausführt, bemerkt häufig den positiven Effekt beim Cardio-Training. Der Kreislauf kommt in Schwung und die müden Glieder werden wieder munter.

Muskelaufbau Training ist für alle geeignet, die nachhaltig ihren Körper formen und einen höheren Grundumsatz schaffen wollen. Zusätzliche Muskeln steigern außerdem die Fettverbrennung. Überdies sind Muskeln ein guter Stützpfeiler für den Körper, speziell im Rücken- und Beckenbereich.

Sport psychische Erkrankungen


Wohlbefinden im Kopf mit sportlichen Aktivitäten

Dass sich die körperliche Fitness auch auf die geistige Fitness auswirken kann, zeigen viele Studien. Eine neue Myprotein Studie beschreibt beispielsweise, was 500 der befragten Kunden zur sportlichen Aktivität im Zusammenhang mit ihrer geistigen Kompetenz meinen. Die Ergebnisse sind verblüffend, denn 99 Prozent sagen, dass das psychische Wohlbefinden mit Sport und Fitness gefördert wird.

Zum gleichen Schluss kommen Forscher der Universitäten Yale und Oxford. Durch die Ergebnisse wurde klar, dass Menschen, die sportlich aktiv sind, deutlich weniger psychischen Stresssituationen ausgesetzt sind. Depressionen, die als häufige Stress-Begleiterscheinungen in der heutigen Zeit auftreten, sind bei sportlichen aktiven Menschen kaum zu beobachten bzw. verlaufen deutlich milder.


Laufen bringt Glücksgefühle, aber warum eigentlich?

Schlechte Laune vergeht schnell, wenn wir unsere Laufschuhe anziehen. Auch der größte Sportmuffel strahlt wie ein Honigkuchenpferd, wenn die kleine Laufrunde absolviert wurde. Das hat sogar einen wissenschaftlich belegbaren Grund, denn durch die Laufaktivität wird die Serotonin-Produktion angekurbelt. Sie ist verantwortlich für das Glücksgefühl im Körper und wird mit jedem sportlich-beschwingten Schritt deutlich mehr.

Außerdem entspannt das Laufen unseren Geist, sodass Stress abfällt. Die Muskulatur arbeitet, die Blutzirkulation im Körper wird erhöht, die Sauerstoffzufuhr ebenfalls. Optimale Voraussetzungen, um die stressigen Gedanken des Alltages aus dem Körper zu vertreiben.

Shirt
Shirt

Die frische Luft während des Laufens ist ebenfalls ein wahrer Energiequell für unseren Körper. Umgeben von Grün und versorgt mit viel Sauerstoff, können wir entspannen. Zwitschern dann noch die Vögel und strahlt die Sonne, ist das Glück perfekt und die Glückshormone werden unseren Körper fluten.

Herzfrequenzbereich Laufen und Joggen


Ernährung und Sport sorgen unterstützen psychische Gesundheit

Nicht nur ein ausgewogenes Sportprogramm, sondern auch die richtige Ernährung tragen zum psychischen und physischen Wohlbefinden bei. Wer abnehmen möchte, sollte beispielsweise einen Kalorienrechner bemühen, denn damit fällt die Auswahl für den Speiseplan deutlich leichter.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt beispielsweise zahlreiche Rezeptideen für Fasten und Diätvorhaben zur Verfügung. Wichtig ist es, den eigenen Grundumsatz nicht zu unterschreiten, da sonst körperliche Schäden hervorgerufen werden können. Wer zu wenig isst und trinkt, kann sich schlechter konzentrieren, bekommt Kopfschmerzen oder hat mit Schwindelgefühlen zu kämpfen. Deshalb ist eine ausgewogene Ernährung essenziell. Nicht zu verachten ist auch der Flüssigkeitsbedarf, der bei jedem Menschen anders ausfällt.

Durchschnittlich werden 2–3 Liter pro Erwachsenen empfohlen, bei körperlicher Aktivität liegt der Bedarf sogar noch höher. Wer Sport treibt, sollte immer ausreichend Wasser dabeihaben und bestenfalls auch etwas Magnesium. Damit wird der frühzeitigen Verkrampfung der Muskulatur vorgebeugt.


Empfehlungen für ausgewogene Ernährung

Damit der Körper für die sportlichen Aktivitäten optimal eingestellt ist, gibt es durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung einige Empfehlungen. Dazu gehört der fünfmalige Genuss von Obst und Gemüse pro Tag. Auch auf Vollkorn sollte nicht verzichtet werden.

Ausgewogene Ernährung mit wenigen tierischen Lebensmittel ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, dem Körper etwas Gutes zu tun. Dazu gehört es auch, auf übermäßigen Gebrauch/Konsum von Zucker und Salz zu verzichten. Das Essen achtsam zu sich zu nehmen und nicht etwa stets in Hektik zu essen, ist ebenfalls eine wertvolle Empfehlung. Außerdem sollte zu den Mahlzeiten stets etwas Flüssigkeit eingenommen werden, vor allem Wasser.

Der übermäßige Konsum von Fruchtsäften, Kaffee oder Tee kann dem Körper wertvolle Vitalstoffe entziehen. Deshalb ist Wasser das ideale Mittel, um langfristig aktiv zu bleiben und den Flüssigkeitshaushalt zu optimieren. Es muss übrigens nicht immer das teure Mineralwasser aus dem Supermarkt sein. In Deutschland hat das Leitungswasser ebenfalls eine hohe Qualität und kann vielerorts sorglos getrunken werden.


Mit Yoga energetisch Glück tanken

Neben den klassischen sportlichen Betätigungen wie Kraftsport oder laufen, werden auch alternative Sportmöglichkeiten immer beliebter. Yoga ist eine davon und soll laut Erfahrung vieler Yogis tatsächlich glücklich machen. Hier wird mit Energie gearbeitet, der Lebensenergie. Durch die Dehnübungen auf der Yogamatte werden die Blockaden im Körper gelöst, sodass die Energiezentren und Chakras geöffnet werden können.

Yoga dient aber nicht nur dazu, den Körper geschmeidiger zu machen, sondern verhilft auch zu einer echten Ruhezeit. Während des Trainings ist es wichtig, genau auf seinen Körper zu hören: Herzschlag und Atmung sind elementar, um die Übungen richtig auszuführen und wirken zu lassen. Durch die Konzentration auf den eigenen Körper wird die Außenwelt faktisch ausgeschaltet, sodass sämtlicher Stress abfällt. Gelassenheit und Entspannung sind die Folge.

Es wird sogar durch mehrere Studien bestätigt, dass Yoga die Hirnfunktion und den Energiefluss im Körper positiv beeinflusst. Damit sich tatsächlich ein Erfolg einstellt, sollten die Yoga-Übungen immer mit Anleitung und Bedacht durchgeführt werden. Schließlich geht es darum, den Körper zu entspannen und nicht durch schmerzliche Übungen und eventuelle Muskelschäden durch die Übungen zu hemmen.

Tobias Bantle