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Im ersten Teil dieses Beitrags vergleichen wir diverse Gewichtheberschuhe und erklären welche Produkte zu empfehlen sind und im zweiten Teil zeigen ob es einen Gewichtheberschuhe Test von Stiftung Warentest, Ktipp und anderen Verbrauchermagazinen gibt. Zwischenzeitlich werden diese Schuhe nicht nur von Powerliftern und Olympischen Gewichthebern getragen sondern auch von normalen Fitnesssportlern, Bodybuildern und Crossfit Athleten. Viel Erfolg bei der Suche nach dem besten Gewichtheberschuhe!

Die besten Gewichtheberschuhe kaufen: Worauf achten?
  • Bestelle dir am besten verschiedene Größen und wähle dann den Schuh der am besten passt
  • Ein stabiler, fester Stand im Schuh ist das Wichtigste
  • Entscheide dich vorab wie hoch die Fersenerhöhung sein soll
  • Lies dir die Kundenbewertungen im Online-Shop genau durch
  • Überprüfe beim Vergleich die Festigkeit der Sohle und dessen Material
  • Durch eine Schlaufe kannst du die Stabilität noch erhöhen
  • Im Gewicht sind sie schwerer als herkömmliche Laufschuhe
Über den Autor: Tobias Bantle

Ich bin Tobias und ich betreibe den Blog online-fitness-coaching.com bereits seit 2013. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Kraftsport und Fitness gebe ich hier meine Empfehlung zu Trainingssystemen und verschiedenen Produkten weiter. Ich hoffe mein Ratgeber hilft dir dabei die besten Gewichtheberschuhe zu finden und deine Ziele schneller zu erreichen.


Gewichtheberschuhe Vergleich: Adidas, Reebok, Nike & mehr

Die richtigen Gewichtheberschuhe zu finden ist nicht einfach, daher haben wir in unserem Gewichtheberschuhe Vergleich unsere Lieblingsmodelle verglichen. Wir vergleichen auf Basis der Produktinformationen und Herstellerangaben. Kundenbewertungen sind in der Bewertung ebenfalls berücksichtigt worden. Einenausführlichen  Praxistest haben wir nicht durchgeführt, jedoch wurde die Verarbeitung der Schuhe begutachtet.

Die Schuhe in diesem Vergleich haben alle eine Fersenunterstützung so wie man es traditionell vom Olympische Gewichtheben gewohnt ist. In Punkto aussehen hat sich hier einiges getan in den letzen Jahren. Besonders die Gewichtheherschuhe von Adidas  stechen durch ihr cooles Aussehen hervor. Wichtiger als das Aussehen ist jedoch die Stabilität der Schuhe um einen sicheren Stand bei schweren Grundübungen zu gewährleisten.

Kaufempfehlung: Adidas – Adipower

Kaufempfehlung Gewichtheberschuhe Test Marke: Adidas
Größen: 36 2/3 bis 51 1/3
Material:  Verschiedene Materialien (Synthetik, Leder, Textil, Gummi)
Fersenerhöhung: Ja
Farbe: rot
Unsere Kaufempfehlung für alle die bereit sind etwas mehr Geld zu investieren. Verarbeitung Top, Aussehen Top. Der Klettverschluss sorgt für einen besonders festen halt und die Schuhsohlen sind rutschfest. Der Schuh hat ein PU-beschichtetes Obermaterial aus Leder und einen Riemen über dem Spann. Wir empfehlen eine Nummer größer zu bestellen als bei anderen Schuhen.

Bewertung: Erstklassiger Gewichtheberschuh. Außer dem hohen Preis gibt es beim Adipower nichts auszusetzen!


Preistipp: Adidas – Powerlift 4

Gewichtheberschuhe Testbericht

Marke: adidas
Größen: 40 2/3 bis 47 1/3
Material: Synthetik, Gummi
Fersenerhöhung: leicht vorhanden
Farbe: schwarz/weiß

Die Adidas Powerlift 4.0 sind eine sehr gute Alternative zum Powerlift 2. Kombiniert werden verschiedene Materialien um eine optimale Passform und maximale Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Innen wirkt das atmungsaktive Material gegen die Schweißbildung. Für einen festen Sitz sorgen die Schnürsenkel, plus der breite Riemen mit Klettverschluss. Dadurch kann wirklich nichts beim Heben der Gewichte verrutschen. Die gestanzte Zwischensohle hat adidas verdichtet und darunter eine Antirutsch-Gummisohle gelegt.

Bewertung: Ein sehr guter Schuh zum fairen Preis!


Gorilla Wear – High Tops Gewichtheberschuhe

Gorilla Wear High Tops Black schwarz - Bodybuilding und Fitness Schuhe für Damen und Herren, EU 36

Marke: Gorilla Wear
Größen: 36 – 48
Material: Polyester
Fersenerhöhung: keine Angabe
Farbe: schwarz

Der High Tops Schuh von Gorilla Wear bietet gute Verarbeitung und  einen festen Stand, dank einer Anti-Rutsch-Gummisohle. Die bis oben verschnürbaren Schnürsenkel sorgen für extra festen Halt. Technisch gesehen ist bei diesem Schuh alles in Ordnung aber uns fehlt der Stylefaktor.

Bewertung: Das Aussehen des Schuhs ist dir nicht so wichtig aber du willst einen qualitativ gut verarbeiteten Schuh? Dann bist du hier richtig.


Adidas – 16 II

Marke: adidas
Größen: 38,5 bis 50
Material: Synthetik
Fersenerhöhung: ausgeprägt
Farbe: weiß

Ein Hightech-Schuh für Gewichtheber, ebenfalls von adidas. Einfach anziehen und dann mit dem Rad festdrehen, bis der optimale Sitz erzielt worden ist. Die ausgeprägte Ferse unterstützt in jeder Phase des Gewichthebens. Die speziell entwickelte Zwischensohle sorgt für eine kräftige Unterstützung, während das flexible und robuste Obermaterial beim Heben für Stabilität sorgt.

Bewertung: Ein Schuh welcher auf das Reißen und Stoßen beim Gewichtheben abgestimmt wurde.


Preistipp: Adidas – Powerlift 2

Marke: Adidas
Größen: 36  – 51 1/3
Material: Synthetik, Mesh, Gummi
Fersenerhöhung: Ja
Farbe: schwarz/grün

Die Verarbeitung ist auch bei diesen Schuhen sehr gut, Adidas hat hier ganze Arbeit geleistet. Wer einen Schuh mit Plateau unter der Ferse möchte kann hier getrost zugreifen. Der Powerlift 2 gefällt uns optisch von allen Gewichtheberschuhen am besten, aber Design ist ja bekanntlich Geschmackssache. Am besten eine Nummer größer bestellen als normale Schuhe denn Adidas Gewichtheberschuhe sind sehr eng geschnitten.

Bewertung: Exzellenter Gewichtheberschuh zum fairen Preis!


Gewichtheberschuhe Test: Die Übersicht

Herausgeber: Gewichtheberschuhe Test vorhanden: Jahr:
Stiftung Warentest Nein
ÖKO-TEST Nein
Konsument.at Nein
Ktipp.ch Nein

Gewichtheberschuhe sind sehr spezielle Sportschuhe und da ist es kaum verwunderlich, dass sie bisher nicht im Fokus der Verbrauchermagazine stehen. Trotzdem gehören Verbrauchermagazine zu den wichtigsten unabhängigen Quellen.

Stiftung Warentest


Häufig gestellte Fragen zu Gewichtheberschuhen

Vorteile und Nachteile

Gewichtheberschuhe sind beim Heben von Gewichten, sowie bei Kniebeugen sehr vorteilhaft. Wer demnach dieser Sportart nachgeht oder in ähnlichen unterwegs ist, wird diese Schuhe zu schätzen wissen. Welche Vorteile sie bieten und mit welchen Nachteilen Sie außerdem rechnen müssen, haben wir für Sie kurz aufgeführt.

Vorteile

  • eine tiefere Kniebeuge wird möglich
  • der Rücken bleibt bei der Beuge gerade
  • ein stabiler Stand wird gewährleistet
  • der Butt Wink – ein typischer Fehler – wird vermieden
  • bessere Kraftübertragung möglich
  • der Fokus liegt mehr auf der Beinmuskulatur
  • das Risiko einer Verletzung ist geringer

Nachteile

  • einige Modelle und Marken sind sehr preisintensiv
  • sie eignen sich weniger für andere Sportarten, zum Laufen nicht konzipiert

Gewichtheberschuhe kaufen, worauf achten?

Gewichtheberschuhe TestDie Schuhe müssen fest und stabil sein. Das ist das Wichtigste. Wenn du die Schuhe angezogen hast müssen sie eng anliegen und dürfen nicht wackeln. Die Sohle ist in der Regel sehr hart und das ist auch gut denn bei hohen Gewichten darf die Sohle nicht wackeln und nachgeben. Deine Füßen müssen sich so anfühlen als seien sie „einbetoniert“.

Gewichtheberschuh für Bodybuilding?

Wenn du ernsthaft trainierst und Bodybuilding betreibst dann machst du auch Kniebeugen. Bei dieser Übung eignen sich Gewichtheberschuhe perfekt und du kannst die oben genannten Schuhe für dein Training verwenden. Beim Kreuzheben können Gewichtheberschuhe prinzipiell auch getragen werden, eine komplett Flache Sohle ist hier aber besser geeignet. Wenn du es noch einfacher willst, dann mach Kreuzheben einfach ohne Schuhe. Barfuß rockt!

Im Crossfit werden sehr viele Olympische Lifts gemacht und Gewichtheberschuhe sind daher sehr zu empfehlen. Am besten du holst dir dann aber noch ein weiteres Paar Schuhe wenn du laufen gehst und Sprints machst denn dafür eigenen sich die Gewichtheberschuhe nicht. Für alle Crossfit Athleten ist auch diese Kaufberatung zum Thema Crossfit Schuhe empfehlenswert.

Gewichtheberschuhe für Kniebeugen?

Entscheide dich für einen der oben genannten Schuhe, dann machst du nichts falsch. Adidas ist eine Top Marke in diesem Bereich und die Gewichtheberschuhe sind für Kniebeugen und andere Olympische Lifts ausgezeichnet geeignet.

Günstige Gewichtheberschuhe?

Unser Gewichtheberschuhe Vergleich stellt ein erstes Indiz dafür da, was gute Modelle kosten sollten und vielleicht auch müssen. Günstig muss nicht „billig“ heißen, aber in punkto Qualität und Sicherheit sollte weniger auf den Preis geachtet werden können. Auf der Suche nach günstigen Gewichtheberschuhen sollten Sie regelmäßig die Shops auf den Herstellerseiten nach Sonderangeboten durchsuchen. Oft werden zu speziellen Aktionen hohe Rabatte gewährt.

Es gibt die Möglichkeit gebrauchte Gewichtheberschuhe zu kaufen. Bedenke jedoch, dass diese bereits „eingelaufen“ sind. Wie bei jedem neuen Paar Schuhe, weiten sich auch jene für Gewichtheber und die Sohle wird von der individuellen Fußform geprägt. Wenn Sie es dennoch wagen wollen, dann finden Sie gebrauchte und günstige Gewichtheberschuhe vielleicht bei den eBay Kleinanzeigen.

Modelle für Damen?

Bspw. die Adidas Powerlift, welche wir oben im Vergleich vorgestellt haben gibt es auch in Größen für Frauen. Grundsätzlich müssen Gewichtheberschuhe fest sitzen und Sie beim Training optimal unterstützen. Da spielt das Design eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es die optimale Schuhgröße zu finden. Manche Gewichtheberschuhe fallen größer oder kleiner aus. Welche zu Ihren Füßen passen könnten, erfahren Sie im Vergleich über dieser Fragesektion.

Welche Schuhe für Kreuzheben?

Gewichtheberschuhe sind in der Regel fürs Kniebeugen, Reißen und Stoßen ausgelegt. Das Kreuzheben bzw. Deadlifting verlangt nach einer anderen Art Schuh. Hier sollten Sie auf eine sehr flache Sohle achten. Wenn Sie nicht zwei Paar Schuhe mit ins Training nehmen wollen, kann das Kreuzheben auch barfuß ausgeführt werden. In folgendem Video erklären zwei erfahrene Gewichtheber ihre Sichtweisen zum Barfuß-Training und welche Schuhe sie zum Kreuzheben verwenden:

Alternativen zu Gewichtheberschuhen?

Gewichtheberschuhe TestsiegerGewichtheberschuhe werden mit vielen Aspekten angepriesen. Essentiell ist eine stabile Ferse, welche beim Heben der Gewichte nur minimal nachgibt. Je höher die Gewichte, desto mehr rückt jedoch die Stabilität in den Mittelpunkt.

Gewichtheberschuhe bieten hierbei die optimale Unterstützung an. Wie sich in unserem Vergleich herausgestellt hat, kosten gute Modelle aber auch einiges an Geld. Für den Anfang, also bei geringeren Gewichten, trainieren manche Athleten auch barfuß oder mit sogenannten Zehenschuhen. Manche legen auch viel Wert auf flache Schuhe ohne Polsterung. Der Fuß muss fest im Schuh sitzen und nicht zur Seite ausbrechen können.

Außerdem muss die Sohle für einen dauerhaft festen Bodenkontakt ausgelegt sein. Hierbei ist auch entscheidend, auf welcher Art von Untergrund für gewöhnlich die Gewichte gehoben werden.

Gewichtheberschuhe – Vorteile:

Gute Gewichtheberschuhe eignen sich perfekt fürs Reißen, Stoßen, Kniebeugen und ähnliche Übungen. Sie verfügen dabei über eine erhöhte Ferse, um die tiefe Hocke zu unterstützen. Eine harte Sohle hilft dabei stets eine stabile Position zu behalten.

Auch das Obermaterial darf nicht zu weich sein, da der Fuß ansonsten zur Seite ausbrechen oder wegknicken könnte. Ein weiter Schnitt am Knöchel erhöht die Bewegungsfreiheit. Gewichtheberschuhe kompensieren dies meistens mit einer Kombination aus Schnürsenkeln und Riemen mit Klettverschluss.

Gewichtheberschuhe: Eigenschaften, Aufbau, Wirkung

Um den Ansprüchen gerecht zu werden, die beim Gewichtheben aufkommen, bietet der dazu passende Schuh einen bestimmten Aufbau und gewisse Materialien. An dem Design und der Wirkungsweise des Schuhs wurde lange gefeilt. Mit Erfolg! Mittlerweile ist er in der Lage, den Sportler bei der Ausführung seiner Übungen optimal zu unterstützen. Wie der Gewichtheberschuh im Detail aufgebaut ist, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

  • Keil-Absatz: Ein typisches Merkmal des Gewichtheberschuhs ist sein Keil-Absatz. Dieser kann eine Höhe zwischen 2 bis 2,5 cm erreichen. Aufgrund des Keils erhält der Sportler einen stabilen Stand, profitiert von einer erhöhten Fußgelenksmobilität und ist in der Lage eine noch tiefere Squat-Position zu erreichen.
  • Material: Als Oberflächenmaterial verwenden die Hersteller unterschiedliche Materialien. Am gängigsten wird jedoch zu Synthetik, Kunstleder oder Leder gegriffen. Daraus ergeben sich u.a. die verschiedenen Preisklassen.
  • Passform: Der Gewichtheberschuh ist üblicherweise enganliegend geschnitten. Lediglich kleine Abweichungen sind möglich. Ein enger Schnitt verleiht dem Fuß mehr Stabilität. Dementsprechend sind an der Fußsohle, als auch am Fußrücken wenig große Freiräume zu finden.
  • Schlaufe: Ein typisches Merkmal eines Gewichtheberschuhs ist zudem seine Schlaufe auf der Oberseite des Schuhs. Der Sinn und Zweck dieses Details liegt in einer noch besseren Fixierung. Der Sportler kann Sie nach belieben Festziehen und damit für eine optimal mögliche Fixierung bzw. Stabilisierung des Fußes erreichen. Manche Modelle bieten sogar zwei Schlaufen an.
  • Sohle: Neben dem Keilabsatz besteht die Sohle dieser Schuhart aus Hartplastik oder einen harten Gummi. Oftmals weist sie auch eine griffige Sohle durch das Profil auf. So wird für einen stabilen Stand gesorgt. Die Fußposition wird demnach nicht beim Ausführen der Übung verändert.

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Gewichtheberschuhe für eine bessere Haltung

Das Geheimnis der Gewichtheberschuhe liegt im Keil-Absatz. Dieser verändert Ihre Haltung und ermöglicht so ein noch besseres Ausführen der Übungen. Was passiert beim Tragen der Gewichtheberschuhe?

Durch den Keil-Absatz wird die Ferse erhöht. Das ermöglicht es Ihnen bei der Kniebeuge die Knie noch weiter nach vorne zu schieben. Auf diese Weise ist auch eine tiefere Kniebeuge möglich. Außerdem wird es dadurch einfacher den Rücken gerade bzw. aufrechter zu halten. Auf diese Weise findet eine Entlastung des Rückens statt und die Last wird in die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur umgeleitet.

Sollten Sie auf den Keil-Absatz verzichten, gelangen die Knie kaum über die Fußspitzen hinweg. So entsteht bei der Haltung ein häufig gemachter Fehler – der Butt Wink. Da die Knie nicht über die Fußspitzen hinausragen, wird es schwerer das Gleichgewicht zu halten. Deshalb ist der Sportler dazu gezwungen, seinen Rücken zu runden. Auch eine mangelnde Mobilität des Sprunggelenks ist die Folge beim Trainieren ohne Keil-Absatz.

Beliebte Übungen: Snatch, Clean and Jerk

Wie der Name des Schuhs bereits verlauten lässt, ist das Modell hauptsächlich für das Gewichtheben designt worden. Mit diesem Schuh verfügen Sie über ein wichtiges Hilfsmittel zum Ausführen der beiden Disziplin des Olympischen Weightliftings. Zum einen handelt es sich dabei um den Snatch, zum anderen um den Clean an Jerk. Um was es sich dabei im Detail handelt, haben wir kurz beschrieben.

Snatch: Sie wird auch als Königsdisziplin angesehen, schließlich handelt es sich um die anspruchsvollste Übung in dem Sport überhaupt. Der Sportler reißt hierbei die Hantel direkt vom Boden über den Kopf. Anschließend fängt er dieser in einer tiefen Squat Position auf. Im deutschen ist der Snatch als „Reißen“ bekannt.

Clean and Jerk: Die zweite olympische Übung im Gewichtheben, ist der Clean and Jerk, zu „Umsetzen und Stoßen“ übersetzt. Diese Übung ist in zwei Einheiten aufgeteilt. Im ersten Teil wird die Stange vom Heber in die Front-Rack-Position gebracht und im zweiten Teil von dieser Position über den Kopf gestoßen.

Neben diesen Übungen können die Schuhe auch beim Bodybuilding, Crossfit und Powerlift zum Einsatz kommen. Ebenso werden sie gern bei Disziplin wie Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeugen von einigen Sportlern verwendet.

gewichtheben

Beliebte Marken und Hersteller: Adidas, Do-Win & Co.

In diesem Abschnitt verraten wir Ihnen einige Marken und Hersteller von denen Sie gute Modelle eines Gewichtheberschuhs finden können. Zusätzlich geben wir Ihnen einige Infos mehr zu den Marken und deren Sortiment.

Adidas: Die typischen drei Streifen erkennt Jeder. Adidas hat sich in der Sportwelt etabliert und ist auch mit den Gewichtheberschuhen ganz vorne dabei. Im Sortiment finden Sie in der hohen Preisklasse, aber auch für den kleinen Geldbeutel, passende Schuhe für das Gewichtheben. Einige Modelle sind für Sie oben auch in unserem Gewichtheberschuhe Test und Vergleich aufgeführt.

Do-Win: Bei Do-Win handelt es sich um eine Marke, die speziell auf den Gewichthebersport ausgerichtet ist. Im Sortiment der Marke finden Sie demnach alles, was Sie für den Sport brauchen. Natürlich sind in diesem Sinne auch die Gewichtheberschuhe von Do-Win sehr bekannt. So ist u.a. der Keil-Absatz aus Hartplastik bei den Schuhen zu finden, sowie Obermaterial aus Leder.

Nike: Mit den Produkten von Nike holen Sie sich Ware des weltweit führenden Sportartikelherstellers ins Haus. Die Marke ist seit seiner Gründung im Jahr 1964 fest auf dem Markt vertreten. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller bietet auch Gewichtheberschuhe in verschiedenen Farben und der Option zum Personalisieren an.

Reebok: Bei dieser Marke handelt es sich um einen US-amerikanischen Sportartikelhersteller, der seit 2006 als Tochterfirma der Adidas AG fungiert. Gegründet wurde Reebok übrigens im Vereinigten Königreich 1958. Zum Sortiment von Reebok gehören Sportbekleidung, Accessoires, Modeartikel und Sportschuhe. Darunter finden Sie schicke Gewichtheberschuhe für Sie und Ihn.

Inov-8: Die Marke richtet sich an alle Fitness-Athleten, Trail – und Offroad Läufer. Im Sortiment werden passende Utensilien, wie Schuhe, Sportbekleidung und vieles mehr angeboten. Seinen Bekanntheitsgrad erreichte die Marke durch seine Laufschuhe und dem unvergleichlichen Grip. Auch eine gewisse Auswahl an Gewichtheberschuhen für Sie und Ihn sind im Sortiment vorhanden. Das Unternehmen besteht seit 2003.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Trainingsschuhen und Gewichtheberschuhen?

Wie bereits erwähnt, ist das Hauptmerkmal eines Gewichtheberschuhs der erhöhte Absatz und die feste Sohle. Diese Eigenschaften erlauben eine gute und stabile Haltung, die das Stemmen von Gewichten erleichtert. Des Weiteren werden Fehlstellungen, sowie daraus folgende Verletzungen, vorgebeugt.

Fitnessschuhe bzw. Trainingsschuhe sind anders aufgebaut. Sie sind viel flexibler designt und auch die Sohle fällt deutlich leichter und weicher aus. Da hier die Stabilität recht gering ausfällt, wird von solchen Schuhen beim Gewichtheben abgeraten.

Etwas robuster und weniger beweglich erweisen sich die Trainingsschuhe für Crossfit. Gelegentlich könnten sie auch beim Gewichtheben verwendet werden. Sollten Sie jedoch regelmäßig Übungen aus der Kniebeuge oder beim Kreuzheben durchführen, sollten Sie lieber in richtige Gewichtheberschuhe investieren.

Im Vergleich zu Fitnessschuhen fallen diese auch etwas schwerer aus. Das liegt an dem hohen Absatz, der Wahl des Materials und den weiteren stabilisierenden Elementen. Des weiteren ist die Außensohle meist sehr gerade und zeichnet sich durch ein geringes Profil aus. Einige dieser Modelle können neben einer Hartgummi- bzw. Hartplastik-Sohle auch Sohlen aus Leder oder Holz besitzen. Bei normalen Fitnessschuhen undenkbar.

Die Geschichte hinter den Schuhen und ihr großer Durchbruch

Die Geschichte der Gewichthebeschuhe geht bis auf das Jahr 1905 zurück. Es lässt sich behaupten, dass sich die Schuhe zusammen mit der Sportart weiterentwickelten. In dem genannten Jahr wurde die International Weightlifting Federation, kurz: iwf, ins Leben gerufen. Schon in der Anfangszeit wurden Tests unternommen – im Fokus standen auch die verwendeten Schuhe.

Allerdings entwickelten sich erst im Laufe der Jahre bestimmte Hebetechniken und Fußstellungen, die weiter verfeinert wurden. Im Zuge dieser experimentellen Entwicklung fanden die Sportler heraus, dass ein erhöhter Fersenstand deutlich das Heben und das Erreichen der gewünschten Position erleichtert und gleichzeitig für mehr Kraft und Sicherheit sorgt.

Vermutungen zufolge, begannen russische Athleten das Heben mit erhöhter Ferse. Amerika zog bald nach und entwickelte daraufhin passendes Schuhwerk, das eine erhöhte Ferse ermöglichte. Bekannte Marken wie Puma, York, oder Karhu waren dabei. Genauso wie Adidas, welche zusammen mit Tommy Kono am Design der Schuhe arbeitete.

Der Durchbruch der Schuhe wurde in den 80ger Jahren erreicht, als sich die Hersteller dazu entschlossen, von den hochgeschlossenen Modellen abzuweichen und Halbschuhe zu fertigen. Dies ermöglichte dem Knöchel eine höhere Bewegungsfreiheit. Zusammen mit der Fersenerhöhung wurde der Gewichtheberschuh nun immer beliebter.


Kurze Fragen & kurze Antworten

Wann sind Gewichtheberschuhe angebracht?

Sie können für einige Übungen und Sportarten wertvoll sein. Wichtig sind sie zum Stemmen von Gewichten und bei einer besseren Ausführung der Kniebeuge. Dementsprechend sind Gewichtheberschuhe beim Bodybuilding, Powerlifting und bei einigen Übungen im Crossfit angebracht.

Was bringen Gewichtheberschuhe?

Durch die erhöhte Ferse sorgen die Schuhe für eine Entlastung des Rückens. Außerdem ist es möglich die Knie weiter nach vorne zu schieben und den Rücken aufrechter zu halten. Außerdem wird so eine bessere Kraftübertragung zum Boden gewährleistet und die Beinmuskulatur gefördert.

Wie sollten Gewichtheberschuhe sitzen?

Ganz wichtig: fest und stabil! Zum einen verleiht bereits die Sohle bzw. der Absatz eine gewisse Stabilität. Zum anderen können Sie durch Festziehen der Schlaufe noch für weitere Stabilität und Festigkeit sorgen.

Kann ich auch barfuß trainieren?

Barfußtraining oder das Verwenden von Barfußschuhen ist eine recht gute Alternative. Besser als Laufschuhe beim Durchführen von Kniebeugen ist es allemal, da die Stabilität und die Kraftübertragung zum Boden besser ist.


Abschließend noch ein Video zum Thema Gewichtheberschuhe von JoePaleo:

 


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Tobias Bantle