Vaskularität verbessern: Adern sichtbar machen mit diesen Tricks

Wie man seine Vaskularität verbessern und Adern sichtbar machen kann zeigen wir in diesem Blog-Geitrag. Im Bodybuilding spielt Vaskularität eine wichtige Rolle. Als Sportler möchtest du Muskelmasse aufbauen und dennoch einen niedrigen Körperfettanteil behalten. Wir geben dir ein paar Tipps, wie du deine Adern sichtbar machen kannst. Mit Hilfe des richtigen Trainings, einer optimalen Ernährung und Supplementen.

Vaskularität verbessern

Athlet mit hoher Vaskularität an den Armen

 

Vaskularität verbessern - das spielt eine Rolle:
  • Einflüsse der Ernährung: Wasser, Salz Kohlenhydrate
  • Einflüsse des Trainings: Muskelmasse, Pump
  • Einflüsse durch Supplements: Arginin, Citrullin, Glycin, NO2 steigernde Stoffe
  • Sonstiges: Warme Umgebung


Vaskularität-Bedeutung: Was ist das?

Bei der Vaskularität spricht man von der Sichtbarkeit deiner Venen. Je stärker diese an Armen, Beinen und dem Rest deines Körpers hervortreten. Die Vaskularität steht in engem Zusammenhang mit dem Körperfettanteil. Desto niedriger dieser ist desto besser sind die Venen sichtbar.

Neben dem Körperfettanteil ist auch die Menge an Wasser unter der Haut entscheidend. Wer kurz vor einem Auftritt steht, entwässert seinen Körper ganz gezielt (um möglichst „trocken“ auszusehen). Dadurch lässt sich ebenfalls die Vaskularität verbessern. Im Idealfall erzielst du also einen niedrigen Körperfett- und Wasseranteil.

Doch vielleicht trainierst du gar nicht für die Bühne. Dann lass dir gesagt sein, dass im Bodybuilding eine gesteigerte Vaskularität als besonders erstrebenswert betrachtet wird.

Was bedeutet Vaskularität?
Die Vaskularität beschreibt wie stark Adern und Venen hervortreten bzw. sichtbar sind. Ein Athlet mit starker Vaskularität hat demnach gut sichtbare Adern und Venen.

Vaskularität verbessern mit richtiger Ernährung

Die Ernährung kann großen Einfluss auf die Vaskularität haben daher kann es sein das am einen Tag deine Venen sehr stark hervortreten und am anderen Tag deutlich weniger.

Wasser und Salz

Die Vaskularität steigern durch Entwässern, scheint der gängige Weg zu sein. Für Spitzenathleten mag dies kurz vor einem Bühnenauftritt von Bedeutung sein. Wenn du jedoch deine Vaskularität verbessern willst, ohne dafür dursten zu müssen, geht das auch.

Bedenke, dass der Körper danach strebt, stets gut hydriert zu sein. Ohne ausreichend Wasser im Körper, sinkt das Blutvolumen. Er fährt somit auf Sparflamme und das verringert den Durchmesser deiner Venen. Je höher also dein Blutvolumen, desto mehr treten deine Adern hervor.

Salz und Wasser bedingen hierbei einander. Ein hoher Salzgehalt in deiner Ernährung, führt zu mehr Flüssigkeit im Blutplasma. Jedoch sollte sich alles die Waage halten. Denn Salz führt auch zu einer erhöhten Einlagerung von Wasser unter der Haut. Du musst dich weder salzarm noch im starken Überschuss ernähren. Achte an erster Stelle auf eine ausreichende Hydrierung.

Das das Thema gesundheitlich sehr bedenklich ist werden wir an dieser Stelle keine genaue Anleitung posten wie man den Salzgehalt manipulieren kann.

Kohlenhydrate essen

Kohenhydrate landen als Glukose im Blutkreislauf und Glukose zieht wiederum Wasser ins Plasma. Das führt kurzfristig zu einer erhöhten Blutmenge.

Wenn du an einem ganz bestimmten Zeitpunkt in Topform sein willst, z.B. am Wettkampftag dann musst du punktgenau Kohlenhydrate „laden“. Die Kohlenhydrate, besser gesagt die Glucose, zieht nämlich auch Wasser in die Muskulatur, da Sie dort zusammen mit Wasser eingelagert werden. Die stärker hervortretende Muskulatur führt nun zusätzlich auch zu einem stärkeren Hervortreten der dortigen Venen.

Fazit
Man will möglichst wenig Wasser unter der haut im subkutanen Fettgewebe, aber gleichzeitig viel intrazellulär eingelagertes Wasser in den Muskeln. Zusätzlich will man ein hohes Blutvolumen haben. All das Zusammen geht nur für einen sehr kurzen Zeitraum wie eben für wenige Stunden eines Bodybuilding-Wettkampfes. Diesen Zustand für längere Zeit aufrecht zu erhalten ist unmöglich und außerdem hoch gefährlich. 

Venen sichtbar machen mit mehr Kohlenhydraten


Mit Training die Vaskularität verbessern

Nicht nur unsere Muskeln passen passen sich der Trainingsbelastung an. Wachsen unsere Muskeln müssen auch die Venen größer werden damit die Muskeln ausreichend mit Blut versorgt werden können.

Eine erhöhte Vaskularität finden wir also verstärkt bei Sportlern mit großen Muskeln vor. Intensive Trainings mit dem Ziel des Muskelaufbaus, sollten also auf deinem Plan stehen. Wir hoffen das tust du natürlich ohnehin schon.

venen adern sichtbar machen

Hervortretende Venen auf den Waden

Mehr Pump, dickere Venen

Der beliebte „Pump“ entsteht während des Trainings deshalb, weil die aktiven Muskeln nun reichlich Blut und Sauerstoff benötigen. Gerade das Training mit hohen Wiederholungszahlen sorgt für einen starken Pump. Trainierst du dazu noch in einer sehr warmen Umgebung, dehnen sich die Gefäße zusätzlich aus.

Muskelaufbau, Training, Kraftsport, FitnessDeine Adern und Venen werden sichtbar. Dieser Effekt nimmt nach dem Training wieder ab. Jedoch bei regelmäßigem Kraftsport, adaptieren sich die Blutbahnen und behalten einen Teil ihrer Größe bei. Das hilft dir natürlich dabei, die Vaskularität an Beinen und Armen zu verbessern.

Krafttraining ist also wichtig, aber wie steht es mit dem Cardiotraining? Um deinen Körperfettanteil zu senken, musst du in einem kalorischen Defizit leben. Deine Ernährung bildet dabei die Basis. Mit zusätzlicher Bewegung feuerst du deinen Ofen extra an. Folglich entsteht ein größeres Kaloriendefizit bzw. du kannst so ein Mehr an Nahrungsaufnahme ausgleichen.

Die Vaskularität erhöhen, das gelingt dir nicht binnen weniger Tage. Plane auch hier langfristig und wechsle deinen Trainingsplan immer mal wieder. Muskelaufbau und Kraftausdauertraining sollten im Gleichgewicht stehen. Denn gerade das Maß der Kraftausdauer bestimmt, wie ausgeprägt die Kapillarisierung deiner Blutgefäße ist. Leichtes und schweres Training sind in Kombination ideal, wenn du deine Vaskularität verbessern möchtest.

Vaskularität verbessern mit Supplements

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Vaskularität durch Supplemente verbessern. Es lohnt sich jedoch nur für Personen die bereits durch eine Diät einen sehr niederen Körperfettanteil erlangt haben. Mit einem hohen Körperfettanteil hilft auch kein Pump-Supplement um die Venen zum Vorschein zu bringen.

Unter Bodybuildern ist bekannt, dass Arginin und Citrullin hier weiterhelfen. Beide Aminosäuren regen die Durchblutung an, sodass deine Venen deutlich sichtbarer sind. Dieser Effekt hält jedoch nicht lange an. Es reicht aber um auf der Bühne oder während eines Fotoshootings die Venen hervortreten zu lassen und noch trockener auszusehen. Außerdem sorgen beide Supplements für einen starken Pump beim Training.

Die Aminosäure Glycin soll ebenfalls positive Auswirkungen auf Pump und Vaskularität halten und kann derzeit noch als Geheimtipp genannt werden.

Viele Supplements werden dir also nur kurzzeitig eine gesteigerte Vaskularität einbringen. Wichtig ist, dass du deinen Körperfettanteil senkst. Denn nur mit wenigen Prozentpunkten, kommen deine Adern so richtig schön zum Vorschein.

Hohe Vaskularität = gefährlich?

Für manche Nicht-Bodybuilder sehen stark hervortretende Adern gefährlich aus. Sie vermuten dahinter teilweise sogar eine Krankheit und verbinden den Anblick mit Krampfadern von alten Menschen. Wie gesund oder ungesund ist es also, wenn du über eine hohe Vaskularität verfügst?

Es ist nicht ungesund wenn deine Venen stark sichtbar sind. Gefährlich wird es nur wenn der Körperfettanteil zu gering wird. Viele wünschen sich einen Körperfettanteil von 5-6%. Dieser ist aber wirklich nur für einen Bühnenauftritt ratsam. Nicht umsonst durchleben die Profis auch jedes Jahr eine Offseason, in der sie wieder zunehmen.

Bodybuilder probieren zudem gern auch verschreibungspflichtige Medikamente aus. In Internetforen kann von Viagra, Cialis und Yohimbin gelesen werden. Das sind alles Tipps, welche wir nicht unterstützen können und klar davor warnen.

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